Es beginnt mit deinem Anliegen
Vor einer Familienaufstellung ist es hilfreich, dein Anliegen ein wenig zu spüren.
Nicht im Sinne einer perfekten Formulierung.
Eher wie ein inneres Hinhören.
Was bewegt dich gerade?
Was wiederholt sich in deinem Leben?
Wo kommst du allein nicht weiter?
Welches Gefühl, welche Beziehung oder welche Entscheidung ruft nach Aufmerksamkeit?
Manchmal ist ein Anliegen sehr klar:
„Ich möchte meine Beziehung zu meiner Mutter besser verstehen.“
„Ich stehe vor einer Entscheidung.“
„Ich fühle mich in meiner Partnerschaft immer wieder an derselben Stelle verletzt.“
Manchmal ist es aber auch nur ein diffuses Gefühl:
„Irgendetwas ist schwer.“
„Ich weiß nicht, warum ich nicht weiterkomme.“
„Ich habe das Gefühl, nicht ganz an meinem Platz zu sein.“
Auch das ist genug.
Eine Aufstellung beginnt nicht erst dort, wo alles klar ist.
Sie beginnt oft genau dort, wo etwas noch keinen Namen hat.